| 10.11.1483 |
Martin Luthers Geburt in Eisleben |
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Taufe auf den Namen des Tagesheiligen (Martinstag) |
| 1484 |
Familie Luther zieht nach Mansfeld |
| 1488-1496 |
Besuch der Schule in Mansfeld |
| 1497 |
Besuch der Domschule zu Magdeburg |
| 1498-1501 |
Besuch der Georgenschule zu Eisenach |
| 1501-1505 |
Philosophiestudium an der Universität zu Erfurt und Promotion als
Magister artium |
| 1505 |
Beginn des Jurastudiums in Erfurt - Gewittererlebnis - gelobt ein Mönch
zu werden
und tritt darauf hin, am 17.07 in das Kloster der Augustineremeriten zu Erfurt
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| 1507 |
Priesterweihe im Erfurter Dom; Beginn Theologiestudium |
| 1508 |
Fortsetzung des Theologiestudiums in Wittenberger Augustinerkloster |
| 1509 |
Rückkehr in das Augustinerkloster Erfurt |
| 1510-1511 |
Romreise |
| 1512 |
Promotion zum Doktor der Theologie |
| 1515-1518 |
Einsatz als Distriktsvikar |
| 31.10.1517 |
95 Thesen über den Ablaß; Anschlag Schloßkirchentür |
| 1518 |
Heidelberger Disputation |
| 1521-1522 |
Schutzgefangener auf der Wartburg zu Eisenach - Übersetzung des neuen
Testaments |
| 1525 |
Heirat mit Katharina von Bora |
| 1526 |
Erster Reichstag - Stillhalteabkommen - Visitation zu Neuordnung im Kirchenwesen |
| 1529 |
Zweiter Reichstag - Proteste gegen Stillhalteabkommen seit dem Protestanten |
| 1530 |
Augsburger Bekenntnis |
| 1534 |
Erste Gesamtausgabe von Luthers Bibelübersetzung |
| 1535-1546 |
Dekan der theologischen Fakultät |
| 18.02.1546 |
Luther in Eisleben gestorben; Beisetzung in der Wittenberger Schloßkirche
am 22.02.1546 |

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Als Martin Luthers
Vater, Hans Luther, 1483 mit seiner jungen Frau Margarethe geb. Lindemann,
Möhra verließ, um sein Glück als Bergmann im Mansfelder
Kupferbergbau zu suchen, ließ er eine zahlreiche Verwandtschaft hier
zurück. Die Luthers gehören zu den ältesten Familien in Möhra
und sind seit Anfang des 14. Jahrhunderts hier nachweisbar. Auch heute noch
gibt es in Möhra und in der Umgebung zahlreiche Familien, die den Namen
Luther tragen. Sie stammen
im wesentlichen alle von Martin Luthers Onkel, Hans dem Kleinen, ab, der
den elterlichen Hof erbte und in Möhra wohnen blieb. Von der Beziehung
Martin Luthers zu Möhra zeugt nicht nur ein Brief, in dem er sich beim
Kurfürsten für seinen Onkel Heinz verwendete, sondern vor allem
sein, wohl von "höherer Stelle" angeordneter Besuch auf der
Rückreise vom Reichstag in Worms am 3. und 4. Mai 1521 in Möhra.
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